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Chronik

 

 

kurzer Rückblick auf 40 Jahre Sportverein Surberg
(aus der Chronik des Sportvereins)

Die rege Bautätigkeit in Lauter Ende der 60er Jahre spielte Geburtshelfer für den Sportverein. Nachdem die Bolzplätze am Bahnhof und in der Lauterer Siedlung wegen Errichtung verschiedener Wohnhäuser aufgegeben werden mussten, wandte sich eine Gruppe von Jugendlichen wegen eines neuen Platzes hilfesuchend an die Gemeinde. Aus diesen Bemühungen wurde schließlich die Idee der Gründung eines Sportvereins geboren.

Nach einer Besprechung am 30.April 1971 mit 20 Teilnehmern traf man sich am 21.Mai 1971 im Wirtshaus Lauter.  Nach Vorschlag von Sepp Haberlander wurde bei dieser Versammlung von 44 Teilnehmern  der  Sportverein gegründet und zugleich folgende Vorstandschaft gewählt:
1.Vorsitzender  Andreas Grandl, 2.Vorsitzender  Klaus Lohwieser, Schatzmeister Manfred Biermaier II , Schriftführer  Rudolf  Irlacher und als technischer Leiter Hans Hofmann.
Hier die weiteren Gründungsmitglieder (Reihenfolge Listeneintragung am 21.5.71):
Franz Schallinger, Georg Rehrl jun., Roland Oeffner, Manfred Schallinger,  Karl Steinbach, Werner Handrick, Hans Dieter Marzell, Johann Schmid, Helmut Haigermoser, Manfred Biermaier I, Ludwig Winkler jun., Peter Winkler, Helmut Ortner, Georg Schallinger, Hans Gnadl, Karl-Heinz Handrick, Josef Schmid, Johann Schallinger, Alfons Burghartswieser, Heinz Schneider, Jakob Cismar, Johann Hiebl, , Helmut Ortner, Konrad Köstler, Hermann Aiblinger, Hans Irlacher, Ernst Irlacher, Hans Zillner, Konrad Seehuber, Willi Rauch, Otto Burghartswieser, Max Schallinger, Josef Schmid, Franz Gebhard, Georg Schroll, Josef Haberlander, Paul Urban, Franz Wendlinger, Ludwig Winkler sen., Konrad Winkler, Georg Rehrl sen., Josef Lackner, Josef Stein, Georg Hunglinger, Josef Schmid, Josef Hofbauer, Matthias Mangs, Simon Ortner, Mathias Eisele, Albert Haberlander, Herbert Klengel, Johann Helminger, Johann Bachmaier, Franz Buchfellner, Friedrich Windbichler, Peter Kern, Ernst Grünäugl, Helmut Klengel, Otto Irlacher, Edith Irlacher, Ulrike Irlacher

Mit dieser Gründung war der Grundstein gelegt. Bereits nach einem Jahr waren dem Sportverein bereits insgesamt 214 beigetreten. Viel Arbeit stand jedoch noch bevor. Allem voran natürlich die Sportplatzfrage. Unter dem 1.Bürgermeister Hunglinger wählte der damalige Gemeinderat das Grundstück an der Volksschule aus. Schließlich wurden die Arbeiten dafür am 21.1.1972 begonnen. Die Bauarbeiten schritten dank vieler, freiwilligen Helfer rasch voran. Nach gut 2-jähriger Bauzeit konnte der Sportplatz im Rahmen einer Festwoche im Juli 1974 offiziell eingeweiht werden. Die Patenschaft für den noch jungen Verein übernahmen die Sportfreunde vom SV Neukirchen.

In der Mitgliederversammlung 1977 wurde dann der Bau eines Sportheimes beschlossen, welches  mit enormer Eigenleistung nach knapp 3 Jahren Bauzeit 1980 fertiggestellt werden konnte.

1983 beschlossen die Mitglieder den Bau der Tennisplatzanlage. Für die bereits 5 Jahre alte Tennisabteilung war dies von großer Bedeutung, da der Spielbetrieb bisher in Traunstein auf Fremdplätzen abgehalten werden musste. Am 16.6.1985 konnte die Tennisanlage eingeweiht werden, wobei ein dritter Platz 1994 erweitert wurde.
Im Rahmen einer Festwoche zum 10-jährigen Bestehen wurde 1981 eine Vereinsstandarte angeschafft und eingeweiht.

Neben allen Bautätigkeiten kamen aber auch die sportlichen Belange innerhalb des Vereins nicht zu kurz. Schon bald nach der Vereinsgründung bildeten sich erste Abteilungen. Aber hier nicht die Fußballer – wie man vielleicht meinen könnte – machten den Anfang. Die älteste Abteilung im Verein ist vielmehr Damengymnastik, die im Herbst 1971 gegründet wurde. Noch bis heute wird dieses beliebte Training für zwei Gruppen angeboten.

1972 wurde die Fußballabteilung ins Leben gerufen. Am 5.7.1972 wurde auf dem damaligen Hartplatz –auf dem jetzt die Tennisanlage steht - das erste Training unter der Leitung von Spielertrainer Wolfgang Linsenmaier abgehalten. Das erste Freundschaftsspiel wurde gegen den SV Seebruck unglücklich mit 3 : 5 verloren. Furios war der Auftakt in der Punktspielrunde 1972/73. Gegen den SV Leobendorf (5:3) und TSV Tengling (3:1) wurden beide Spiele gewonnen. Am Ende der Saison mussten sich unsere Fußballer jedoch nur mit dem 11. Platz zufrieden geben.

Im Jahre 1973 nahmen die ersten Nachwuchsmannschaften den Spielbetrieb auf (C-Schüler 2:2 gegen TSV Siegsdorf und A-Jugend 2:5 gegen SV Oberteisendorf). Die Reservemannschaft absolvierte ihr erstes Spiel gegen SV Oberteisendorf 1:1 unentschieden.

Eine besondere Ehre wurde dem Verein mit der Teilnahme am olympischen Fackellauf am 23.8.1972 zuteil. Zum Fackelläufer wurde Hans Hofmann ausgewählt, der von sechs Mitgliedern auf der B304 von Surtal nach Au begleitet wurde.

1972 wurde auch die Tischtennisabteilung gegründet. Eine Abteilung mit langer Tradition im Sportverein. Allerdings dauerte es bis 1976, als man erstmals in den Punktspielbetrieb eingriff. Seither können viele Erfolge bei den Jugend- und Herrenmannschaften verzeichnet werden.

Die Skiabteilung wird erstmals 1973 erwähnt.  Am 21.1.1973 wurde auf der Loipe von Surberg über Au nach Knappenfeld der erste Skiwandertag ausgerichtet. Danach wurden viele interne Skirennen veranstaltet.  Das beliebte Skigymnastiktraining  wird jährlich von Oktober bis April angeboten.

1974 machten erstmals die Leichtathleten auf sich aufmerksam. Diese Abteilung, die bis heute vorwiegend im Nachwuchsbereich Sport betreibt,  richtete von 1983 bis 1995 drei Kreismeisterschaften im Wald-/Crosslauf aus.

Zur  jüngsten Abteilung des Sportvereins zählen unsere Volleyballmädchen. Ermöglicht wurde die Gründung natürlich erst mit der Nutzung der neuen Turnhalle, welche im März 2000 fertiggestellt wurde. Der Bau der gemeindlichen Schulturnhalle war für den Sportverein von besonderer Bedeutung. Der Gemeinde Surberg  müssen wir dankbar sein, dass wir diese tolle Halle nach dem Schulsport unentgeltlich nutzen können. Seither konnte das sportliche Angebot im Verein erweitert werden und trägt dazu bei, dass die große Mitgliederzahl gehalten werden kann.

In der ehemaligen kleinen Halle im Untergeschoss des Sportheimes konnten  im Jahre 2001 die Schießstände des Schützenvereins Eichengrün ausgebildet werden. Einmal jährlich findet das traditionelle Gemeindeschießen in diesen Räumen statt. Der Schützenverein ergänzt somit das Angebot des Sportvereins in der Gemeinde.

Der Sportverein Surberg kann heute in 7 Abteilungen Sport für Jung und Alt anbieten. Zudem wird Eltern-Kind-Turnen sowie  Kinder- und Mädchenturnen organisiert.