Bahnhof Bergen

Die Maximiliansbahn

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Der Bau der damaligen "Maximiliansbahn", von Ulm-München-Rosenheim-Salzburg begann im Jahre 1850. 1860 wurde die Stecke Rosenheim-Salzburg eröffnet. Bis 1871 war die Strecke noch eingleisig. Im Jahr 1877 gab es zwei Bahnsteiggleise, zwei Ladegleise, eine Waage, eine Wagendrehscheibe, zwei Abstellgleise, eine Ladehalle, ein Bahnhofsgebäude mit einem seitlichen Anbau und ein Wohnhaus für den Fahrdienstleiter. Am 29. Juli 1904 wurde ein mechanisches Stellwerk in der Station in Betrieb genommen. Die am meisten befahrenen Wege wurden durch einen Bahnwärter (Sichtposten) gesichert. Bevor mechanische Signale eingeführt wurden, waren "Sichtposten" unter anderem bei Schlecht, Rumgraben, Schneereuth für die Verkehrssicherheit verantwortlich. Der Bahnhof Bergen wurde ab 1.2.1897 der Bahnhofsklasse 2 eingestuft. 1928 erfolgte die Elektrifizierung des Bahnbetriebes. Der frühere Name "Deutsche Reichsbahn" wurde im November 1949 in "Deutsche Bundesbahn" abgeändert. 1962 wurde die Bernhauptener Straßenüberführung erbaut.

Bahnhofsgebäude

Das Bahnhofsgebäude ist ein zweigeschoßiger Bau mit einem seitlich anschließenden weißen Anbau. Das Gebäude wurde vom Architekten Eduard Rüber entworfen und wurde am 20. Juli 1976 unter Denkmalschutz gestellt. Das Bahnhofsgebäude ist aus Schlackenstein gebaut, diese wurden nach der Backsteingliederung angeordnet. Die weißen Sockel- und Kantensteine bestehen aus Raibler Rauwacke. Außerdem besitzt das Gebäude ein Satteldach. Das Bahnhofsgebäude besitzt Stilelemente der italienischen Villenarchitektur. Ab der Bahnhofseröffnung war der Fahrdienstleiter im Empfangsgebäude, die Wechselwärter hatten zwei eigene Gebäude. Im Jahr 1904 wurde das Stellwerk in das Bahnhofsgebäude integriert. Am 15. Juli 1969 verlor das Bahnhofsgebäude die betriebliche Bedeutung, da Selbstblocksystem eingerichtet wurde, und blieb aber bis zum Bau der Bahnsteigunterführung besetzt.

Meridian

Der Bahnhof Bergen ist nicht mehr personell besetzt, es steht aber ein Fahrkartenautomat zur Verfügung. Seit Dezember 2013 deckt der MERIDIAN, eine Marke der Bayerischen Oberlandbahn GmbH, die Strecken München – Rosenheim – Salzburg/Kufstein und München – Holzkirchen – Rosenheim ab und bietet seinen Gästen ein kundenfreundliches und barrierefreies Angebot mit modernen, innovativen Fahrzeugen und serviceorientierten Mitarbeitern.

Information und Auskunft zu den Fahrplänen hier:

http://www.der-meridian.de/strecken-fahrplaene/fahrplaene